Vorrang-System

Wie der faire 48-Stunden-Vorrang für Bestandsfamilien automatisch funktioniert.

Das Vorrang-System ist der wichtigste Unterschied zu klassischer Verbandssoftware. Es löst das Kinderturnen-Drama: Eltern, deren Kind seit Jahren teilnimmt, haben keinen Sportplatz mehr, weil schnellere Eltern zuerst klickten.

So funktioniert es

Saisonende ──► System markiert „Stammkurs-Teilnehmer"
                │
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Vorrang öffnen ──► Persönlicher Link an alle Bestandsfamilien
                │   (48 h gültig)
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Frist endet  ──► Restplätze öffentlich · faire Warteliste startet

1. Wer bekommt Vorrang?

Standardmäßig: alle Kinder/Personen, die in der letzten Saison im selben Kurs (oder einem definierten Nachfolger-Kurs) waren. Ihr könnt die Regel pro Kurs überschreiben.

Jede Bestandsfamilie bekommt eine personalisierte URL per E-Mail. Diese URL ist:

  • 48 Stunden gültig
  • nur einmal verwendbar (Doppel-Buchung ausgeschlossen)
  • gibt den Platz direkt frei, ohne dass die Eltern ein Passwort eingeben

3. Wenn nichts gebucht wird

Bucht eine Familie innerhalb der 48 h nicht, verfällt der Anspruch und der Platz fällt in die öffentliche Vergabe. Das passiert automatisch.

Wir loggen jede Vorrang-Buchung mit Zeitstempel – falls Eltern später nachfragen, könnt ihr ihnen jederzeit zeigen, dass der Vorrang fair abgelaufen ist.

Anwendungsfälle

Kinderturnen (klassisch): Familie A hatte ihren Mittwochs-Platz drei Jahre lang. Vor jeder neuen Saison bekommt sie automatisch zuerst die Chance auf den Platz – ohne dass jemand im Verein Excel-Sheets vergleichen muss.

Gerätegruppe ab 10 Jahren: Beim Wechsel aus dem Kinderturnen wird automatisch die Anschluss-Gruppe als „Nachfolger-Kurs" gewertet, sodass auch dieser Übergang fair abläuft.